Seminar: Versicherungsvertreterrecht

Referenten: Rechtsanwalt Dr. Wurdack, Rechtsanwalt Klatt, Rechtsanwalt Wille und Rechtsanwalt Effenberger, Kanzlei Küstner, v. Manteuffel & Wurdack

Das Versicherungsvertreterrecht Seminar wendet sich an alle Versicherungs- und Bausparkassenvertreter, Versicherungsmakler, Mehrfachgeneralagenten, Finanzdienstleister sowie die Mitarbeiter aus Rechts- und Vertriebsabteilungen von Versicherungsunternehmen und Bausparkassen.

Anhand von zahlreichen praktischen Beispielen werden detailliert die wesentlichen Fragen behandelt, die für das Agenturvertragsrecht und die Ausgleichsproblematik im Versicherungs- und Bausparkassenvertreterrecht von Bedeutung sind, insbesondere auch die Auswirkungen der neuen gesetzlichen Regelungen zum Ausgleichsanspruch. Dabei wird besonders auch die aktuelle Rechtsprechung einbezogen.

Seminar für Versicherungsvertreterrecht 2017

Das nächste Versicherungsvertreterrecht Seminar findet am Montag, den 13.11.2017 im HOTEL FREIZEIT IN, Dransfelder Str. 3, 37079 Göttingen statt.

Ganztagsseminar

  • Montag, den 13.11.2017
  • 10.00 Uhr – 17.30 Uhr
  • HOTEL FREIZEIT IN, in der Dransfelder Str. 3 in 37079 Göttingen
  • 399,00 zzgl. USt.
  • bis zum 22.10.2017 20 Euro Frühbucherrabatt
  • im Preis enthalten: Seminarunterlagen, zwei Kaffeepausen, ein Mittagsmenü
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Halbtagsseminar

Sie können an unserem Versicherungsvertreterrecht Seminar auch nur vormittags oder nachmittas teilnehmen:

  • Montag, den 13.11.2017
  • wahlweise Vor- oder Nachmittagsveranstaltung (10.00 Uhr – 13.15 Uhr oder 14.15 Uhr – 17.30 Uhr)
  • HOTEL FREIZEIT IN, in der Dransfelder Str. 3 in 37079 Göttingen
  • 249,00 zzgl. USt.
  • bis zum 22.10.2017 10 Euro Frühbucherrabatt
  • im Preis enthalten: Seminarunterlagen, eine Kaffeepause, ein Mittagsmenü
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Ablauf des Seminars

Der erste Teil des Seminars startet am Vormittag um 10.00 Uhr und dauert bis 13.15 Uhr. Dabei werden wir die Vertragsgestaltung und Umsetzung in der Praxis besprechen:

I. Vertragsgestaltung und praktische Umsetzung

1. Aktuelle und künftige Rechtsgrundlagen

  • Grüße aus Brüssel und Berlin:
    – IDD-Umsetzungsgesetz – Änderungen von GewO, VAG und VVG
    – Versicherungsanlageprodukte
    – Provisionen und Vergütungen
  • „Scheinselbständigkeit“
    – Risiken und aktuelle Entwicklungen
    – Unterschiede in der arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung
    – Besonderheiten bei Unternehmeragenturen und strukturiertem Vertrieb
  • (Un-)Wirksamkeit von Vertragsklauseln in Vertriebsverträgen

2. Provisionen und Kontrollrechte – aktuelle Rechtsprechung

  • Stornogefahrmitteilung / Nachbearbeitung
  • Aktuelle Rechtsprechung zu Provisionsrückforderungen
  • „Bagatellprovisionen“ – Kleinstornos und Vertragsquoten
    – BAV
  • Buchauszug – Bedeutung für Vermittler und für Unternehmen, Unternehmeragenturen, Vertriebsgesellschaften und Makler
  • Neue BGH-Rechtsprechung vom 03.08.2017 zu Buchauszug und Verjährung
  • OLG München vom 19.07.2017 zu Buchauszug 2.0 – Anspruch auf digitale Erstellung?
  • Neue Rechtsprechung zu Bonifikationen und Stichtagsklauseln

3. Informations-, Beratungs- und Dokumentationspflichten

  • Versicherungsanlageprodukte und Haftung von Unternehmen und Vermittlern: „no risk, no fun“ oder die Grundsätze der aktuellen BGH-Rechtsprechung vom 05.04.2017
  • Gefährliche Routine vs. gestiegene Anforderungen an Beratungs- und Dokumentationspflichten
  • Prozessuale Auswirkungen / Beweislast
  • Minimierung von Haftungsrisiken
  • Weitere aktuelle Rechtsprechung zu Haftung und Verjährung

13.15 Uhr bis 14.15 Uhr – MITTAGSPAUSE


Der zweite Teil des Seminars startet am Nachmittag um 14.15 Uhr und dauert bis 17.30 Uhr. Dann geht es um die Vertragsbeendigung und ihre Folgen:

II. Die Vertragsbeendigung und ihre Folgen

1. Die Beendigung des Vertretervertrages

  • Teure Fehler bei der Vertragsbeendigung!
  • Fristlose Kündigung – aktuelle Rechtsprechung
  • Voraussetzungen für die Freistellung des Vertreters

2. Der Ausgleichsanspruch

  • Neue Vergütungssysteme (LVRG etc.) und Auswirkungen auf die Ausgleichsberechnung
  • „Grundsätze“ vs. Gesetz, neue Rechtsprechung OLG Celle, 16.02.2017 – wesentliche Erweiterung bei einer Steigerung von mehr als 50 %?
  • Teure Fehler bei Provisionsverzichtsklauseln
  • Wer muss was darlegen und beweisen? Die aktuelle Rechtsprechung der Oberlandesgerichte, insbesondere zu Bruttodifferenzmethode und Bestandsübertragungen
  • Besonderheiten der Ausgleichsansprüche gegen Maklervertriebe, Unternehmeragenturen und Vertriebsgesellschaften

3. Wettbewerb und Datenschutz im Vertrieb

  • Bestandsdaten aus früherer Tätigkeit – Verwertungsmöglichkeiten?
  • Kundenrundschreiben – was ist erlaubt?
  • Strategien gegen Abwerbung von Kunden und effektive Verteidigung
  • BGH- Rechtsprechung zum Umfang des Auskunftsanspruchs bei Wettbewerbsverstößen
  • Risiken der Kundenakquise ohne wirksame Einwilligungserklärung nach UWG und BDSG
  • Wettbewerbsrechtliche Probleme aus dem Vertriebsalltag
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